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Elektroingenieur in der Netzplanung

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  • Die Ausbildung zum Elektroingenieur dauert , die übliche Studienlänge.
  • Berufsbezeichnungen: Elektroingenieur / Elektroingenieurin

Netzplaner kümmern sich  um so genannte Verteilnetze in den Ländern, Städten und Dörfern. Sie sorgen dafür, dass jedes Haus in einer neuen Wohnanlage Strom erhält. Dafür planen die Fachkräfte auch Transformatorstationen. Sie setzen die Spannung des Stroms so herunter, dass er in die Wohnungen geleitet werden kann. Apropos Strom mit hoher Spannung: Auch für die Planung von Stromautobahnen sind die Netzplaner verantwortlich. So kann der Strom von den großen Windparks in Norddeutschland über Hochspannungsleitungen oder Erdkabel beispielsweise in den Süden sausen, wo er gebraucht wird. In der Netzplanung hat man auch viel mit neuen Technologien zu tun, wie zum Beispiel mit Energiespeichern, die ebenfalls ans Netz müssen.

Aufgaben im Beruf

Wenn neue Windräder oder große Solarparks entstehen, muss der Ökostrom  diejenigen erreichen, die gerade ihren Computer anschalten oder Fernsehen schauen wollen oder industrielle Produktionsanlagen betreiben. Die Aufgabe in der Netzplanung: Netze schaffen, die Verbindungen zwischen  Energiequelle und Kunde herstellen.

Sowohl Personen mit einer elektrotechnischen Ausbildung wie mit einem Studium können in der Netzplanung arbeiten. Für sehr spezielle Aufgaben bei der Erstellung von Plänen helfen auch CAD-Fachkräfte Elektrotechnik mit. Je nach Stelle müssen Netzplanerinnen und Netzplaner auch selbst einmal raus aus dem Büro. Sie begutachten Flächen, führen Messungen durch und überlegen sich, wie das Netz aufgebaut sein muss. In Deutschland besitzen ein paar große Unternehmen die meisten Übertragungsstromnetze. Die Verteilnetze, die Dörfer und Städte an den Strom anschließen, sind meistens in regionaler Hand von Stadtwerken. Aber auch einige mittelgroße grüne Energieunternehmen haben eigene Netze und brauchen Fachkräfte in der Planung.

Voraussetzungen für die Ausbildung

  • Man muss gut organisiert sein.
  • Deadlines müssen eingehalten werden. Jeder Tag, der das Netz zu spät steht, kostet Geld.
  • Außerdem ist Koordinationstalent gefragt, wenn es darum geht, sich mit den Fachkräften abzustimmen, die die Netze dann errichten.
  • Elektrotechnisches Wissen ist natürlich das A und O für dieses Berufsfeld, aber man braucht auch Leute, die von Projektmanagement Ahnung haben. Denn zu jeder Planung gehört es auch, abschätzen zu können, wie viel das neue Netz kostet und ob man beim Bau im zeitlichen Rahmens bleiben kann.
  • In der Netzplanung arbeitet man mit speziellen Programmen, die das zukünftige Netz schon einmal auf Bildschirm oder Papier entstehen lassen. Leichter in der Netzplanung tun sich daher Leute, die sich räumlich vorstellen können, wie das Ganze nachher einmal aussieht

zuständige Gewerkschaften / Verbände:

Bundesnetzagentur

Interessantes zum Netzausbau in Deutschland