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Friseur – FOM Keine Kommentare

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  • Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
  • Berufsbezeichnung: Friseur / Friseurin / umgangssprachlich: Friseuse

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Eine missratene Frisur ist das Grauen vieler Frauen und Männer. Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Denn Friseure sorgen mit einem Auge für Stil und Farbe für den passenden Look ihrer Kunden. Kunden empfangen und beraten (z.B. zu Frisuren, Shampoos und Pflegemittel, ggf. auch zu Kosmetika). Haare waschen, schneiden, pflegen und Frisuren mit Fön, Haarteilen und Schmuckstücken gestalten (z.B. für Hochsteck-Frisuren für Hochzeiten). Perücken reinigen und pflegen. Bärte rasieren, pflegen und formen. Dauerwellen legen (verschiedene Verfahren). Haare färben (verschiedene Färbetechniken; verschiedene Haarstrukturen) und über die chemischen Zusammensetzungen der Farben Auskunft geben können. Ggf. Gesichtsbehandlungen und Maniküren durchführen. Regelmäßige Samstagsarbeit, stattdessen während der Woche einen Tag frei. Durch den Gebrauch der Chemikalien bekommen Friseure oft Kontaktallergien. Viele Azubis müssen deswegen ihre Lehre abbrechen. Deswegen am besten vor der Ausbildung einen Allergietest machen lassen! Die meisten Azubis sind Frauen.

Voraussetzungen:

  • Sorgfältig und konzentriert arbeiten (Fehler beim Schneiden oder Färben lassen sich u.U. nicht nachbessern).
  • Handwerklich geschickt sein.
  • Im Kundenkontakt freundlich und aufgeschlossen sein.
  • Sich schnell auf unterschiedliche Kunden einstellen können.
  • Spaß daran haben, Kunden zu beraten (Typberatung, Frisuren sowie Kosmetik).
  • Interesse an Mode-Trends und Körperpflege.
  • Ein Auge für Typen, Formen und Farben haben.
  • Kreativität (z.B. bei Hochsteck-Frisuren)

Schulabschluss: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur

Auswahlverfahren: Bewerbung, Vorstellungsgespräch

Körperliche Voraussetzungen:

  • Körperliche Fitness (die Arbeit findet im Stehen statt; teilweise in gebückter Haltung)
  • Keine Allergien gegen die verwendeten Chemikalien.

wichtige Schulfächer:

  • Werken (z.B. für die Arbeit mit Schere oder elektrischem Schneidemesser)
  • Chemie (Produkt-Beratung z.B. zu Haarfärbemitteln)
  • Deutsch (gute Ausdrucksfähigkeit beim Kontakt mit dem Kunden)

Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel verlangt.

Dresscode:

  • gepflegt, nach der neuesten Mode
  • je nach Arbeitgeber ggf. auch Uniform

Besonderheiten:

Regelmäßige Samstagsarbeit, stattdessen während der Woche einen Tag frei. Durch den Gebrauch der Chemikalien bekommen Friseure oft Kontaktallergien. Viele Azubis müssen deswegen ihre Lehre abbrechen. Deswegen am besten vor der Ausbildung einen Allergietest machen lassen! Die meisten Azubis sind Frauen.

Friseure sind inzwischen auch im Wellness- und Kosmetikbereich tätig. Ein Beruf, der durch die wechselnden Moden immer abwechslungsreich und neu bleibt.

Geringes Gehalt. Kontaktallergien sind keine Seltenheit. Enger Körperkontakt mit fremden Menschen. Überstunden vor Fest- und Feiertagen sind normal. Strapazierte Haut (ständiger Umgang mit Wasser und chemischen Produkten).

Weiterbildung zum Meister. Spezialisierung z.B. zum Damen- oder Herrenfriseur. Weiterbildungen zum Maskenbildner oder Kosmetiker. Dadurch, dass Friseure nicht durch Maschinen oder Computer ersetzt werden können, ist die Branche relativ krisensicher.


zuständige Gewerkschaften / Verbände:

  • Handwerkskammer (HWK)
  • ver.di (im DGB)
  • CAT Verband der Künste und Techniken der Friseure Deutschlands e.V.
  • Verband der Friseurunternehmen e.V. (VDF)
  • Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks