Schulische Ausbildung: Dein Berufsstart über eine Berufsfachschule

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Schulische Ausbildung: Dein Berufsstart über eine Berufsfachschule

Viele Jugendliche denken bei einer Ausbildung zuerst an das duale System mit Betrieb und Berufsschule. Doch es gibt noch einen anderen Weg in den Beruf: die schulische Ausbildung. Dabei lernst du deinen Beruf hauptsächlich an einer Berufsfachschule, einem Berufskolleg oder einer Fachschule.

Diese Ausbildungsform ist besonders verbreitet in sozialen, kaufmännischen, technischen und pädagogischen Berufen. Der Fokus liegt zunächst auf Fachwissen, praktischen Übungen und Projekten im Unterricht. Gleichzeitig sammelst du in Praktika wichtige Erfahrungen im echten Berufsalltag.

Auch Bildungseinrichtungen wie der Campus Berlin bieten verschiedene schulische Ausbildungsgänge an und bereiten dich gezielt auf deinen späteren Beruf vor.

Welche schulischen Ausbildungen gibt es?

Schulische Ausbildungen gibt es in vielen unterschiedlichen Bereichen. Je nach Schule können die angebotenen Berufe variieren.

Am Campus Berlin werden zum Beispiel folgende schulische Ausbildungen angeboten:

  • Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement
  • Kaufmännische Assistentin / Kaufmännischer Assistent – Fachrichtung Betriebswirtschaft
  • Kaufmännische Assistentin / Kaufmännischer Assistent – Fachrichtung Fremdsprachen
  • Technische Assistentin / Technischer Assistent – Fachrichtung Elektronik und Datentechnik
  • Sozialassistentin / Sozialassistent
  • Erzieherin / Erzieher
  • Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger

Diese Berufe decken unterschiedliche Arbeitsfelder ab – von Büro und Wirtschaft über Technik bis hin zu sozialen und pädagogischen Tätigkeiten.

So läuft eine schulische Ausbildung ab

Bei einer schulischen Ausbildung verbringst du den größten Teil deiner Zeit in der Schule. Dort lernst du die fachlichen Grundlagen deines Berufs.

Der Unterricht besteht aus einer Mischung aus:

  • berufsspezifischem Fachwissen
  • Praxisübungen und Projekten
  • Gruppenarbeiten
  • Vorbereitung auf den Berufsalltag

Ein wichtiger Bestandteil sind außerdem Praktika. In jeder schulischen Ausbildung gibt es Praxisphasen, in denen du dein Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden kannst.

Die Länge dieser Praktika hängt stark vom jeweiligen Beruf ab.

Bei den kaufmännischen Assistentinnen und Assistenten beträgt die Praktikumsphase zum Beispiel häufig etwa vier Wochen und findet meist gegen Ende der Ausbildung statt.

In sozialen Berufen wie bei Erzieherinnen und Erziehern oder Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern ist der Praxisanteil deutlich größer. Hier wechseln sich Theorie- und Praxisphasen regelmäßig ab. Zusätzlich müssen Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen absolviert werden, zum Beispiel in Kitas, sozialen Einrichtungen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

So lernst du verschiedene Arbeitsbereiche kennen und sammelst wertvolle Erfahrungen für deinen späteren Beruf.

Voraussetzungen für eine schulische Ausbildung

Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Ausbildungsgang und Schule. Manche Berufe kannst du bereits mit einem ersten Schulabschluss beginnen, andere verlangen einen mittleren Schulabschluss oder sogar Abitur.

Die möglichen Voraussetzungen reichen also von der Berufsbildungsreife bis zum Abitur.

Zusätzlich können je nach Ausbildung weitere Anforderungen hinzukommen, zum Beispiel:

  • Interesse am jeweiligen Berufsfeld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit

Gerade in sozialen Berufen spielen persönliche Eigenschaften eine große Rolle, weil du täglich mit Menschen arbeitest.

Warum es schulische Ausbildungen überhaupt gibt

Die schulische Ausbildung hat sich aus verschiedenen Gründen entwickelt – und sie erfüllt bis heute eine wichtige Rolle im Bildungssystem.

Ein Grund liegt in der historischen Entwicklung bestimmter Berufe. Vor allem im sozialen, pädagogischen und pflegerischen Bereich wurden viele Berufe lange Zeit hauptsächlich über Fachschulen ausgebildet. Einrichtungen wie Kindergärten, soziale Träger oder Pflegeeinrichtungen konnten die Ausbildung organisatorisch oft nicht selbst stemmen. Deshalb entstand ein Modell, bei dem die fachliche Ausbildung zunächst an einer Schule stattfindet und die Praxis über Praktika vermittelt wird.

Auch heute ist dieses Modell in vielen Bereichen sinnvoll. Gerade bei Berufen wie Erzieherinnen und Erziehern, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern oder Sozialassistentinnen und Sozialassistenten braucht es viel theoretisches Wissen über Pädagogik, Entwicklung, Kommunikation und Betreuung. Diese Inhalte lassen sich gut strukturiert in einem schulischen Rahmen vermitteln.

Ein weiterer Punkt ist der unterschiedliche Zugang zum Arbeitsmarkt. Nicht jede oder jeder Schulabgänger findet sofort einen Ausbildungsplatz im dualen System. Schulische Ausbildungsgänge können hier eine zusätzliche Möglichkeit bieten, um trotzdem einen anerkannten Berufsabschluss zu erreichen.

Für manche Jugendliche ist die schulische Ausbildung auch deshalb interessant, weil sie sich fachlich erst einmal intensiv vorbereiten möchten. Gerade wenn die schulischen Leistungen nicht überall stark sind oder der direkte Einstieg in einen Betrieb schwerfällt, kann eine Berufsfachschule eine gute Chance sein, sich Schritt für Schritt beruflich zu entwickeln.

Schulische Ausbildungen erfüllen damit mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie sichern den Nachwuchs in wichtigen sozialen und technischen Berufen, schaffen zusätzliche Ausbildungsplätze und bieten Jugendlichen unterschiedliche Wege in das Berufsleben.

Wer organisiert schulische Ausbildungen?

Schulische Ausbildungen werden nicht von Unternehmen organisiert, sondern von Bildungseinrichtungen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • staatliche Berufsfachschulen
  • Fachschulen
  • Berufskollegs
  • private Bildungsträger

Private Bildungseinrichtungen wie der Campus Berlin bieten oft spezialisierte Ausbildungsgänge an und arbeiten eng mit Praxispartnern zusammen. Dadurch können sie ihre Ausbildungen besonders praxisnah gestalten.

Die Abschlüsse sind in der Regel staatlich anerkannt, auch wenn die Ausbildung an einer privaten Schule stattfindet.

Kosten einer schulischen Ausbildung

Ein wichtiger Unterschied zur dualen Ausbildung betrifft die Finanzierung. Während du in einer klassischen Ausbildung im Betrieb eine Ausbildungsvergütung erhältst, ist das bei vielen schulischen Ausbildungen anders.

Vor allem bei privaten Bildungseinrichtungen können Schulgebühren anfallen.

Der Grund dafür ist, dass diese Schulen ihre Ausbildungsgänge selbst organisieren und finanzieren müssen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Lehrpersonal
  • Unterrichtsräume und Ausstattung
  • Fachräume und Technik
  • Organisation von Praktika
  • Lernmaterialien und Betreuung

Da private Bildungsträger diese Kosten nicht vollständig durch staatliche Finanzierung decken können, wird ein Teil über Schulgebühren getragen.

Bei staatlichen Schulen fallen dagegen häufig keine oder deutlich geringere Kosten an.

Förderung durch BAföG

Viele schulische Ausbildungen können durch BAföG gefördert werden. Diese Förderung richtet sich an Schüler*innen und Auszubildende, die eine schulische Ausbildung absolvieren.

Der Vorteil: Schüler-BAföG muss in der Regel nicht zurückgezahlt werden.

Ob du BAföG bekommst, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel:

  • Art der Ausbildung
  • Einkommen der Eltern
  • Alter der Auszubildenden
  • Wohnsituation (bei den Eltern oder eigene Wohnung)

Gerade bei schulischen Ausbildungen ist BAföG eine wichtige Unterstützung, weil es dort normalerweise keine Ausbildungsvergütung gibt.

Fazit: Eine starke Alternative zur dualen Ausbildung

Die schulische Ausbildung ist für viele Jugendliche ein guter Weg in den Beruf. Du lernst die fachlichen Grundlagen intensiv in der Schule und sammelst gleichzeitig praktische Erfahrungen in verschiedenen Praktika.

Gerade in sozialen, kaufmännischen und technischen Berufen ist dieser Ausbildungsweg weit verbreitet. Mit staatlich anerkannten Abschlüssen, praxisnahen Lerninhalten und Fördermöglichkeiten wie BAföG bietet die schulische Ausbildung vielen Schulabgänger*innen einen klaren Einstieg ins Berufsleben.

Was willst du wissen?

Angebote z.B. in …

Hamburg

Berufliche Schule für Medien und Kommunikation (BMK)

  • Standort: Hamburg
  • Berufsfelder: Medien, Marketing, Gestaltung, Kommunikation
  • Bildungsgänge: Ausbildungsgänge, Berufsfachschule, duale Berufsschule
  • Besonderheit: Große staatliche Berufsschule mit praxisnahen Medien- und Kommunikationsberufen.

München

Städtische Berufsschule für Büromanagement und Industriekaufleute

  • Standort: München
  • Berufsfelder: Wirtschaft, Verwaltung, Büroberufe
  • Bildungsgänge: Berufsschule, Berufsfachschule, Zusatzqualifikationen
  • Besonderheit: Eine der zentralen wirtschaftlichen Berufsschulen der Stadt mit mehreren kaufmännischen Ausbildungsberufen.

Köln

Joseph-DuMont-Berufskolleg

  • Standort: Köln
  • Berufsfelder: Medien, Gestaltung, Wirtschaft
  • Bildungsgänge: Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufsschule
  • Besonderheit: Eines der größten Berufskollegs im Medienbereich in Nordrhein-Westfalen.

Frankfurt am Main

Ludwig-Erhard-Schule Frankfurt

  • Standort: Frankfurt am Main
  • Berufsfelder: Wirtschaft und Verwaltung
  • Bildungsgänge: Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufsschule
  • Besonderheit: Große kaufmännische Berufsschule mit vielen Bildungsgängen rund um Wirtschaft und Management.

Berlin

Campus Berlin – Berufsfachschule und Fachschule

  • Standort: Berlin
  • Berufsfelder: Wirtschaft, Technik, Pädagogik und Soziales
  • Bildungsgänge: schulische Berufsausbildung, Berufsfachschule, Fachschule
  • Besonderheit: Private Bildungseinrichtung mit praxisorientierten schulischen Ausbildungsgängen und engen Praxispartnerschaften.

Schulische Ausbildungen am Campus Berlin: