Immer wenn ein Fahrzeug besonders und anders werden muss, dann kommen die Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ins Spiel. Denn sie konstruieren und fertigen Karosserien, die nicht „von der Stange“ sind.
Aufgaben
- Fahrzeugkarosserien, Karosserieteile und Aufbauten nach Maß herstellen (z.B. Müllwagen, gepanzerte Geldtransporter, Rettungsfahrzeuge) herstellen.
- Schablonen und Zuschnitte entwerfen und anfertigen.
- Die Bauteile nach Maß anfertigen und montieren.
- Fahrzeuge mit hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und elektronischen Systemen ausstatten, z.B. mit Hebebühnen von Behindertenfahrzeugen oder Klimaanlagen.
- Anlagen und Systeme aller Art anschließen, einstellen und prüfen.
- Fahrzeugrahmen und Aufbauten prüfen und instandhalten.
- Gehäuse und Armaturen von Sonderfahrzeugen herstellen.
- Fahrzeuge warten und einstellen.
- Kunden beraten (z.B. über Reparaturen oder Pflege von Karosserien).
- Weitere Aufgabengebiete: Arbeit mit dem Computer (Entwicklung neuer Aufbauten), Aufträge kalkulieren, den Ablauf im Betrieb planen.
Schulabschluss
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur
Voraussetzungen
- Sorgfältiges Arbeiten
- Verantwortungsbewusstsein (Fahrzeuge werden auf den Millimeter genau vermessen und eingestellt, Verkehrssicherheit)
Notwendige Voraussetzungen: Führerschein
Körperliche Voraussetzungen: körperliche Fitness ist notwendig
wichtige Schulfächer
- Mathematik (z.B. Berechnung von Flächen und Materialverbrauch)
- Physik (Suche nach Fehlern)
- Werken/Technik (z.B. Bauteile schweißen oder löten)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel empfohlen.
Dresscode: Arbeitskleidung/Sicherheitskleidung
Besonderheiten: Bei den Karosserie- und Fahrzeugbau-Mechanikern gibt es drei Fachrichtungen:
- Karosseriebautechnik
- Fahrzeugbautechnik
- Karosserieinstandhaltungstechnik
Seit 2008 gibt es bei allen Fachrichtungen des Berufs die so genannte „gestreckte Prüfung“. Die ehemalige Zwischenprüfung fließt nun als erster Teil der Abschlussprüfung mit bis zu 40% in die Endnote ein.
Zukunftsperspektiven im Beruf
Neben den regulären Autos gibt es immer mehr Spezialfahrzeuge. Ebenfalls gibt es prinzipiell eine immer größere Anzahl an Autos auf den Straßen, die Zahl der Unfälle wird nicht weniger. Der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbau-Mechaniker gilt deswegen als sicher. Weiterbildungsmöglichkeiten sind z.B. die Ausbildung zum Meister oder bis hin zum Ingenieur Fahrzeugtechnologie.
Fast Facts
Inhaltsverzeichnis
Die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Schwerpunkt Karosseriebautechnik dauert 3,5 Jahre.
Berufsbezeichnungen: Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Schwerpunkt Karosseriebautechnik/ Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Schwerpunkt Karosseriebautechnik
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IG Metall (IGM im DGB)
ver.di (im DGB)
Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)
Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK)
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)
WirtschaftsVereinigung Metalle e.V. (WVM)
Bundesverband Metall – Vereinigung Deutscher Metallhandwerke
Gesamtmetall – Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V (ZDK)
Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF)
Ausbildungsbörsen
IHK – Lehrstellenbörse – bundesweit
bund.de | Verwaltung – bundesweit

