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Oberflächenbeschichter

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  • Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter dauert 3 Jahre
  • Berufsbezeichnung: Oberflächenbeschichterin / Oberflächenbeschichter
  • Was kann man verdienen?

In diesem Beruf geht es um das elektrolytische Beschichten und Veredeln von Metall- und Kunststoffoberflächen und um das Nachbehandeln von Werkstücken durch Polieren und Glätten. Oberflächenbeschichter bedienen rechnergesteuerten Maschinen und Anlagen für das Beschichtungsverfahren.

Wenn Oberflächenbeschichter ihren Job gut gemacht haben, sehen Bauteile und Produkte meistens sehr viel schöner aus. Dabei geht aber nicht nur um die Optik, sondern auch um die Leitfähigkeit für Strom, oder um eine widerstandsfähigere Oberfläche. Die Techniken, die Oberflächenbeschichter nutzen heißen, verzinken, verchr0men oder vergolden.

Was ist ein elektrolytisches Verfahren?

Eine chemische Lösung wird unter Strom gesetzt. Es bilden sich zwei Pole, der Pluspol, auch Anode genannt, ist das Metall, das auf dem sich die neue Oberfläche ablagern soll. Das können Kupfer, Nickel oder Gold sein. Dieses Metall ist die Kathode, der Minuspol. Beide Pole befinden sich in der Lösung. Wird nun Elektrizität die Flüssigkeit geleitet, lösen sich von Pluspol Metallionen. Sie lagern sich auf der Oberfläche des Gegenstandes, der Kathode ab,  so entsteht eine neue metallene Oberfläche.

Aufgaben der Oberflächenbeschichter

  • Bei der Oberflächenbeschichtung werden Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in eine Lösung getaucht.
  • Damit der Prozess in Gang kommt, müssen die Werkstücke und das gelöste Metall an einen elektrischen Stromkreis angeschlossen werden.
  • Durch die elektrische Spannung lagert sich das Metall an dem Werkstück ab.
  • Anlagen einrichten, Metallmengen dafür berechnen.
  • Chemikalien prüfen, Elektrolytbäder anmischen und legen die Verweildauer in den Bädern festlegen.
  • Prüfungen durchführen.
  • Oberflächenbeschichter wissen, wie dieser Prozess gesteuert wird. Zum Ende des Vorgangs kontrollieren sie die erreichte Schichtdicke auf den Werkstücken mit besonderen Messinstrumenten.

Voraussetzungen

  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • naturwissenschaftliches Verständnis
  • Rechenfertigkeiten

Schulabschluss: Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur

Dresscode

Schutzkleidung tragen, zum Beispiel Schutzhelm & -brille, Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe.

Besonderheiten

Umgang mit gefährlichen Chemikalien


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