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Lernen lernen – wie mit Lernblockaden umgehen?

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Eine Lernblockade ist oft ein Teufelskreis. Sie verleidet Dir die Schule, Deine Noten werden immer schlechter und Du zweifelst an Dir selbst. Hier kannst Du lesen, was Du u.a. machen kannst, um aus der Blockade wieder herauszukommen.

Du hast einen Knoten im Kopf. Kannst Dich bei den Hausaufgaben auf nichts konzentrieren, nicht mal auf die Fächer, die Dir sonst Spaß machen. Wenn Du an die nächste Klassenarbeit denkst, wird Dir gleich schlecht, weil Du denkst, dass Du eh wieder nur eine schlechte Note bekommst. Und auch wenn Du den Stoff eigentlich kannst – sobald Du im Unterricht an die Tafel sollst, um es zu beweisen, hast Du einen Blackout. Kommt Dir das alles bekannt vor? Dann könnte es sein, dass Du eine Lernblockade hast.

Und was genau ist das … eine Lernblockade?

Insbesondere durch schlechte Noten und Misserfolge in der Schule, durch mangelnde Anerkennung oder Überforderung ist Dein Selbstbewusstsein angekratzt. Deine Motivation zu lernen sinkt, der Stresspegel steigt, die Noten werden noch schlechter – der Teufelskreis hat begonnen. Das passiert in der Regel nicht von einem Tag auf den nächsten, sondern baut sich über eine gewisse Zeit auf.

Gründe für solch eine Situation können z. B. sein, dass das Lernpensum zu groß für Dich ist oder das Unterrichtstempo zu hoch. Wenn Deine Wissenslücken dann schnell größer werden und Du nicht mehr mitkommst, fühlst Du Dich überfordert und es fällt Dir schwer sogar die Sachen, die Du eigentlich kannst, richtig abrufen.

Wenn Du solch eine Lernblockade hast, hilft es Dir weder, ungeduldig zu werden oder von Deiner Familie/Deinen Lehrern Druck zu bekommen, noch die Augen vor der Situation zu verschließen. Du brauchst schließlich anständige Noten, um in der Schule weiterzukommen oder einen guten Schulabschluss zu machen. Sei ehrlich mit Dir selbst, schließlich hilft es Dir am allerwenigsten, wenn Du Dich belügst und im Stile von „Das ist halt so! Ich bin halt schlecht!“ resignierst.

Ein erster Schritt, um gegen die Situation vorzugehen, ist ein ordentlicher Arbeitsplatz. Wenn es auf Deinem Schreibtisch zu chaotisch aussieht, dann lenkt Dich zu viel ab. Die Schwierigkeiten, die Du eh hast, Dich zu konzentrieren, werden dadurch noch verstärkt. Dann: Du weißt selbst am besten, wann Du gut lernen kannst. Nutze diese Zeit. Versuche ebenfalls herauszufinden, welche Lernmethoden für Dich am besten sind (wir haben auf azubot bereits ein paar vorgestellt). Warum solltest Du Dir das Lernen schließlich schwieriger machen, als notwendig.

Dann geht’s ans Eingemachte. Nämlich herauszufinden, wo Deine Blockade herkommt, wie sie sich äußert, und wie Du sie Schritt für Schritt auflösen kannst. Reagierst Du auf alles was mit der Schule zu tun hat ablehnend und aggressiv? Oder bist Du einfach verzweifelt? Wird es Dir körperlich schlecht, wenn Du an die Schule oder ein bestimmtes Fach denkst? Ist es nur ein Fach, in dem Du blockiert bist? Wenn ja, wo hast Du das erste Mal Lücken gehabt? Wie kannst Du das Thema nachlernen? Hast Du Probleme, wenn’s um schriftliche Aufgaben geht, um Klassenarbeiten zum Beispiel? Oder sind eher mündliche Aufgaben für Dich schwer? Kannst Du den Stoff vielleicht bei den Hausaufgaben recht gut, aber in der Schule bei den Tests nicht? Hilft es vielleicht, Nachhilfeunterricht zu nehmen? Und so weiter. Wie oben schon gesagt: Sei ehrlich mit Dir. Denn nur wenn Du Dir klar beantwortest, was Sache ist, und nach Lösungen suchst, findest Du auf direktem Weg aus der Lernblockade heraus.

Wichtig ist, dass Du Bestätigung bekommst, wenn Du Dich verbesserst. Auch wenn die Verbesserung nur minimal ist. Du hast in der Klassenarbeit einen Fehler nicht mehr gemacht, den Du zuhause beim Vorbereiten noch ständig gemacht hast? Toll. Du bist auf dem richtigen Weg. Vielleicht spiegelt sich das heute noch nicht in der Note, aber der erste Schritt ist getan…

So kannst Du Dich Schritt für Schritt vorarbeiten, wirst nach und nach wieder besser und hast letztendlich keine Angst mehr vorm Lernen und den Prüfungen. Die Blockade ist aufgehoben und der Teufelskreis durchbrochen. Vielleicht findest Du ja sogar auch wieder Spaß an dem Fach, in dem gar nichts mehr ging. Aber egal ob Du zum Klassenbesten wirst oder irgendwo im hinteren Teil bleibst: Du hast gesehen, dass Du Dich aus Deiner Lernblockade herausziehen konntest. Und darauf kannst Du sehr stolz sein. Denn es zeigt Dir, dass Du Deine Ziele erreichen kannst.

Beitragsgrafik: Artem Chernyshevych/sxc.hu


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